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Die Wiener Tierschutzstadträtin Sandra Frauenberger eröffnete am 5.5.2010 im Haus des Veterinäramtes (MA 60) in der Karl-Farkas-Gasse das neue lokale Krisenzentrum.
Das neue Krisenzentrum der Magistratsabteilung 60 sichert durch rasche und zielgerichtete Intervention und genauen Einsatz der notwendigen Hilfskräfte optimalen Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier und trägt dazu bei, Schäden zu minimieren.
Das Veterinäramt Wien ist für die Bekämpfung von hoch ansteckenden Tierseuchen in der Stadt zuständig und mit der Koordination der so genannten Zoonosen, das sind Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, beauftragt.
Ausbrüche dieser Krankheiten können krisenartige Ausmaße erreichen und sind daher nur in Zusammenarbeit mit dem Katastrophenschutzmanagement der Stadt und anderen Hilfs- und Einsatzorganisationen zu bewältigen. Beispiele aus jüngster Vergangenheit waren die Ausbrüche der Vogelgrippe der atypischen Grippe, im Volksmund Schweinegrippe und die BSE-Krise.
Frauenberger: "Erfolgreiches Krisenmanagement braucht auch optimale Ausstattung"
Frauenberger anlässlich der Eröffnung des lokalen Krisenzentrums: "Das Um und Auf eines guten und erfolgreichen Krisenmanagements ist die optimale Vorbereitung auf und die Ausrüstung für den Ernstfall! Dabei geht es insbesondere auch um Krisenprävention, also um gezieltes Setzen von Maßnahmen, die Krise zu verhindern bzw. Schaden möglichst gering halten.
Neben top ausgebildeten und geschulten MitarbeiterInnen braucht es dafür auch die entsprechenden Rahmenbedingungen, vor allem eine hervorragende Infrastrukturausstattung, damit der Krisenstab effizient arbeiten kann. Das ist nunmehr mit neuem Krisenzentrum voll gewährleistet."
Die Einrichtung des neuen Krisenzentrums ist mit den bereits vorhandenen Katastrophenschutzeinheiten der Stadt und des Bundes kompatibel. Das Veterinäramt Wien ist Mitglied im Wiener Katastrophenschutzkreis, K-Kreis, und im Sanitätsteam Wien.
Das Krisenzentrum ist für die Einsatzleitung eines Krisenstabes bei Ausbruch einer hoch ansteckenden Tierseuche gerüstet, durch regelmäßige Tierseuchenübungen und Evidenthaltung der Krisenpläne ist der Volleinsatz innerhalb von ein bis zwei Stunden nach Ausbruch der Krise gesichert
Foto: Alexandra Kromus / PID
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